Spätestens seit der PISA-Studie ist deutlich geworden, dass Deutschland ein Bildungsproblem hat. Einige Schulen sind weiterhin auf diesem Niveau geblieben und werden weitestgehend gemieden. Viele haben sich die alarmierenden Ergebnisse der PISA-Studie jedoch zu Herzen genommen und ihr Schulkonzept verändert. Insbesondere viele private Schulen mit reformpädagogischen Ansätzen sind in der Zeit nach der PISA-Studie entstanden und werben damit, Schülern spielend viel Wissen zu vermitteln. Aber auch die einzelnen Bundesländer haben sich weitgreifende Reformen überlegt. So beispielsweise Berlin. Dort gibt es mittlerweile integrierte Sekundarschulen, d.h. Haupt- und Realschule wurden zu einer Schulform zusammengefasst. Auch das Sitzenbleiben ist nicht mehr möglich, so dass Schüler weniger Druck erfahren und dadurch bessere Leistungen erbringen.
Eine besonders tolle Neuerung ist, dass das Konzept der Sonderschule in Frage gestellt wurde und nun vor allem körperlich behinderte Kinder in den Grundschulen mit normalen Kindern zusammengeführt werden. Auf diese Weise werden nicht nur die behinderten Kinder besonders gefördert, sondern es wird auch die Toleranz und der gegenseitige Respekt gestärkt. Ein Land, das bei der PISA-Studie nicht besonders gut abgeschnitten hat, ist Nordrhein-Westfalen. Auch dies Bundesland hat viel getan, um seine Schüler besser auf die berufsvorbereitenden Abschlüsse vorzubereiten.
So etwa gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an reformpädagogischen Maßnahmen,die sowohl an den privaten wie auch an den staatlichen Schulen durchgeführt wurden. Diese orientieren sich an reformpäadagogischen Modellen wie etwa den Montessori- oder den Waldorff-Schulen. Auf diese Weise ist eine große Vielfalt unterschiedlicher didaktischer Schul- und Unterrichtsmodelle in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in der Stadt Köln entstanden. Gut für den Nachwuchs, gut für die Eltern, denn die pädagogischen Konzepte Kölner Schulen könnten unterschiedlicher nicht sein.
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