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Der Mailänder Dom – Das Wahrzeichen der Stadt

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Bereits um 400 v. Chr. war das Gebiet um Mailand von einem keltischen Stamm besiedelt. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte aber erst nach der römischen Eroberung um 222 v. Chr., wobei die Stadt schnell wuchs und einige Jahre später vom Kaiser des Reiches zur Hauptstadt der gesamten Provinz ernannt wurde. Heute gehört Mailand zu den statistisch beliebtesten Reisezielen auf dem Kontinent. Neben der italienischen Hauptstadt verzeichnen nur wenige andere Städte so hohe Besucherzahlen im Jahr. Die Bauwerke der Stadt stellen die Entwicklung und die Geschichte der Stadt im Laufe mehrerer Jahrhunderte dar. Der Dom ist das meist besuchte sakrale Bauwerk der Stadt.

Der Mailänder Dom zählt zu den bekanntesten Gebäuden des Landes und gehört mit einer Gesamthöhe von 106,5 Metern und einer Gesamtlänge von 157 Metern weltweit zu den größten Kirchenbauten. Im Jahr 1386 gab der damalige Herzog der italienischen Provinz den Befehl, mit dem Bau des Doms zu beginnen. An der Stelle standen zuvor eine frühchristliche beziehungsweise eine frühmittelalterliche Kathedrale und eine Basilika im römischen Stil. Fertiggestellt wurde der Dom erst 1858. Der Architekturstil des Bauwerks ist gotisch. Über 4000 Skulpturen zieren die Fassade und das Innere. Die Besonderheit des Doms besteht in der Fassade, die eine Mischung aus barocken und neugotischen Elementen darstellt. Nach 1858 wurde erst der weite Domplatz angelegt und zwischen 1865 und 1873 fertiggestellt.

Die Besichtigung des Doms ist täglich möglich. Touristen sollten nur die Kleidervorschriften und die Regelungen bezüglich Fotoaufnahmen berücksichtigen. Neben der Besichtigung des Kirchenschiffs ist auch eine Begehung der Aussichtsplattform auf dem Dach möglich. Ältere Menschen oder Gehbehinderte können einen Fahrstuhl nutzen. Neben der Architektur wurde der Dom durch seine Orgel, deren Geschichte auf das Jahr 1397 zurückgeht, bekannt. Die erste Orgel wurde 1395 in Auftrag gegeben und zwei Jahre später eingeweiht. Im 16. Jahrhundert wurde eine weitere Orgel an der Nordseite des Bauwerks eingebaut. Wenig später folgte eine Südorgel. Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurden die Orgeln zum Teil erweitert und Bestandteile erneuert.

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