Orchid-Rhoen

Nordeuropa: Die Geschichte von Norwegen (Königreich)

| Keine Kommentare

Vor etwa 10.000 Jahren begann die Geschichte von Norwegen. Damals schmolz das Eis der sogenannten Wechseleiszeit. Durch die ansteigenden Temperaturen im hohen Norden wurden erste Besiedlungen möglich. So waren die folgenden Jahrtausende von Völkerwanderungen geprägt. Dabei dehnten sich die germanischen Siedlungen bis hin zum Polarkreis aus. In jener Zeit entstanden auch die ersten Königsverbände. Erst sehr viel später besiegte ein großer Herrscher alle Kleinkönige und übernahm die Macht. In dieser Zeit fanden auch die bekannten Wikingerraubzüge statt.

Etwa im 10. Jahrhundert nach Christus wurde das Christentum in Norwegen eingeführt. Dieses wurde vom damaligen König mit sehr viel Hartnäckigkeit und oftmals auch auf grausame Art durchgesetzt. Er starb als Märtyrer und wird seitdem als Nationalheld verehrt. In den darauffolgenden Jahrhunderten gelangte das Königreich zu mehr Ruhm und Einfluss. Neue Städte entstanden und es fand eine territoriale Ausdehnung statt. Diese Blütezeit hatte dann mit dem Aufkommen der Pest ein schnelles Ende. Dies war auch die Zeit der Kalmarer Union. Hier wurden die Länder Norwegen, Dänemark und Schweden vereint. Aufgrund dieser Union wurde Norwegen oftmals in Kriege hineingezogen. Erst im 19. Jahrhundert konnte sich dann Norwegen endgültig lösen. So wurde Norwegen mit den Jahren innenpolitisch sowie auch wirtschaftlich stärker und auch unabhängiger.

Während des Ersten Weltkrieges blieb Norwegen weitestgehend neutral. Erst im Jahr 1920 wurde die Neutralität aufgehoben. Alsdann versuchte Norwegen im Zweiten Weltkrieg, die neutrale Position wiederzuerlangen. Norwegen erholte sich relativ schnell nach dem Zweiten Weltkrieg. So entstand ein Wohlfahrtsstaat nach einem schwedischen Modell. Begünstigt wurde dies durch das große Erdöl- und Erdgasvorkommen. Seit dieser Zeit verläuft die Geschichte des Landes ohne große Ereignisse.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*